Dreilandecho

Klatsch, Tratsch und Kulinarisches aus dem Dreiländereck zwischen Müllheim, Lörrach, Schopfheim, Zell, Todtnau und Feldberg

Einbrüche in Gartenhütten – Polizei sucht Zeugen!

Rheinfelden/Nollingen (ots) – Zwischen Dienstag, 07.04.2020, und Mittwoch, 08.04.2020, wurde in zwei Gartenhütten in der Beuggener Straße in Nollingen eingebrochen. Mit einem Werkzeug wurden die Schlösser der nebeneinander liegenden Gartenhütten geöffnet und in die Hütten oberhalb des Friedhofes eingedrungen. Aus der einen Hütte wurden zwei ältere Motorsägen der Marke Stihl und ein Helm mit Gehörschutz und Visier entwendet. Der Diebstahlschaden liegt bei rund 300 Euro. Der Sachschaden an der aufgebrochenen Türe liegt bei 50 Euro. In die Hütte nebenan wurde ebenfalls die Türe aufgebrochen und die Hütte durchsucht. Hier wurde augenscheinlich nichts mitgenommen. Der Sachschaden an dieser Tür beläuft sich auf rund 200 Euro. Das Polizeirevier Rheinfelden ermittelt und bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen in der Beuggener Straße gemacht haben, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen.

„Glückssteine“ sorgen für Polizeieinsatz

Lörrach (ots) – Am Mittwoch, 08.04.2020, haben bemalte „Glückssteine“ die Polizei in Lörrach-Brombach auf den Plan gerufen. Ein besorgter Bewohner hatte am Morgen mitgeteilt, dass er vor seinem Anwesen ein Stein abgelegt wurde.

Darauf sei ein Kreis aufgemalt. Möglicherweise handle es sich um einen „Gaunerzinken“ und das Haus wurde für einen bevorstehenden Einbruch markiert.

Der Mitteiler war durch einen zurückliegenden Vorfall sensibilisiert. Eine angerückte Polizeistreife konnte weitere bemalte Steine auf den Nachbargrundstücken entdecken. Die Steine dürften jedoch vielmehr zu einem Projekt gehören, dass dazu aufrief, bemalte Steine als Glücksbringer in dieser schweren Zeit zu verteilen. Dieses Projekt fand in Brombach offensichtlich Anklang.

Empfehlungen der Polizei für Ihre Sicherheit während der Corona-Pandemie:

Achten Sie auf Informationen offizieller Stellen und lassen Sie sich nicht durch Nachrichten verunsichern, die massenweise über soziale Netzwerke oder Messengerdienste verbreitet werden.

Offizielle Stellen sind: Ihre Gemeindeverwaltungen, das Gesundheitsamt oder Landes- und Bundesministerien sowie das Robert Koch Institut (RKI).

Nehmen Sie die jeweils aktuellen geltenden Bestimmungen (wie Kontaktverbote usw.) ernst. Diese dienen Ihrem und dem Schutz anderer. Zudem müssen Sie bei Verstößen auch mit Bußgeldern rechnen.

Fragen Sie auch bei offiziellen Stellen genau nach, wenn sich Personen als Mitarbeitende dieser ausgeben. Vor allem wenn diese Personen Sie zu kostenpflichtigen Covid-19 Tests auffordern.

Achten Sie grundsätzlich auf Ihre Daten im Internet und im realen Leben. Geben Sie keine Informationen zu Ihren finanziellen Verhältnissen oder sensible Daten preis.

Halten Sie telefonisch Kontakt zu Ihren Angehörigen und Ihrer Nachbar-schaft: Erkundigen Sie sich auch nach ungewöhnlichen oder verdächtigen Vorfällen.

Wenden Sie sich in akuten Situationen an die Polizei unter der 110. Auch Ihre örtliche Polizeidienststelle steht Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Anrufstraftat „falscher Polizeibeamter“ – Betrüger ergaunern Goldmünzen – Täterbeschreibung – Polizei bittet um Hinweise!

Schopfheim (ots) – Es besteht der Verdacht, dass am Dienstagabend, 07.04.2020, in Schopfheim eine ältere Dame unter Vorspiegelung falscher Behauptungen eines angeblichen Polizeibeamten um ihre Goldmünzensammlung gebracht wurde. Gegen 19:00 Uhr erhielt die 81-jährige Frau einen Anruf von einem „Oberkommissar Richter“ von der Polizei Lörrach, der das Gespräch an seinen Kollegen König übergab. Dieser schilderte phänomentypisch von einem Einbruch in der Nachbarschaft und der Festnahme dreier Einbrecher. Weitere seien flüchtig. Bei den Festgenommenen seien Aufzeichnungen gefunden worden, wonach auch bei der Frau eingebrochen werden soll. Um sie zu schützen, solle sie ihre Wertsachen einem Polizeibeamten übergeben. Nachdem das über vierstündige Gespräch, so lange wurde die Frau geschickt in der Leitung gehalten, beendet war, klingelte der „Abholer“, der sich ihr gegenüber als „Thomas“ ausgab, an der Türe. Diesem gab die Frau im Vertrauen auf eine polizeiliche Sicherung ihrer Wertsachen Goldmünzen. Deren Wert dürfte im fünfstelligen Bereich liegen. Der Abholer entfernte sich zu Fuß. Von diesem liegt folgende Beschreibung vor: 35 bis 40 Jahre alt, ca. 175 cm groß, mitteleuropäische Erscheinung, schlank, dunkle kurze Haare, dichter dunkler Vollbart, sprach akzentfrei deutsch, trug eine graue weite Stoffhose mit Seitentaschen und einen grauen Blouson. Er nahm die Münzen in einer Plastiktüte mit. Möglicherweise ist die Person jemanden im Bereich des Wohngebietes zwischen Schwarzwald-/ Wehrer Straße und nördlich der B 317 am gestrigen Abend aufgefallen. Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 07761 934-500 entgegen. Es soll noch zu einem zweiten vergleichbaren Anruf gekommen sein. Hier blieb es beim Versuch.

Streit zwischen Anwohner und jungen Männern eskaliert – Zeugen greifen beherzt ein

Lörrach (ots) – Ein Streit zwischen einem Anwohner und drei jungen Männern ist am Dienstagabend, 07.04.2020, in Lörrach eskaliert. Kurz nach 22:00 Uhr hatte der 62 Jahre alte Anwohner eine fünf Heranwachsender zur Rede gestellt, die Mülltonnen umgeworfen hatten. Das Ganze mündete in einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der Anwohner von drei jungen Männern aus dieser Gruppe geschlagen und getreten worden sein soll. Die Gruppe flüchtete, der Anwohner nahm die Verfolgung auf und soll sie mit gezücktem Taschenmesser gestellt haben. Der Streit verlagerte sich dann zum Haltepunkt Burghof, wo sich die Kontrahenten, der Anwohner hatte zwischenzeitlich Unterstützung von Angehörigen bekommen, mit Steinen aus dem Gleisbett bewarfen. Zwei Zeugen gelang es schließlich durch beherztes Einschreiten, die Situation zu entschärfen. Schwerer verletzt wurde niemand. Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen im Einsatz und nahm die Ermittlungen auf.

Heuberghütte brennt ab – Polizei bittet um Hinweise!

Kandern (ots) – Die Heuberghütte im Wald bei Kandern ist am Dienstag, 07.04.2020, komplett niedergebrannt. Kurz vor 16:30 Uhr war das Feuer bemerkt worden. Zu diesem Zeitpunkt brannte die Hütte bereits lichterloh. Trotz des Löscheinsatzes der Feuerwehr wurde die Hütte komplett zerstört. Der Schaden dürfte zwischen 15000 und 20000 Euro liegen. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Die Kriminaltechnik nahm zusammen mit den Polizeiposten Markgräflerland die Ermittlungen an der Brandstelle auf. Personen, die verdächtige Beobachtungen rund um die Hütte gemacht haben, sollen sich unter der Telefonnummer 07626 97780-0 mit der Polizei in Verbindung setzen.

Großfamilie im Schwanenteich

Zell (hjh). Die stolzen Schwäne der Stadt Zell haben trotz der Kontaktverbote seit ein paar Tagen Besuch von einer Großfamilie. Eine Enten-Mama – wo nur der Papa geblieben ist? – lehrt ihrem 16-köpfigen Nachwuchs das Baden. Und die „Kids“ sind davon so begeistert, dass sie mit nichts auf der Welt zu bewegen waren, fürs Pressefoto vorübergehend still zu halten. Es scheint halt auch bei Entenvölkern so zu sein wie überall sonst auf der Welt: Ein Sack voller Flöhe ist besser zu hüten als Nachwuchs von einer solch quicklebendigen Sorte wie diese gefiederten Wollknäuel, die sich hoffentlich auch über Ostern vergnügt im Schwanenweiher tummeln werden.

Spaziergängern dürfte es jedenfalls eine Menge Freude machen, der Rasselbande bei ihren Tauchversuchen über dicken und völlig unbeeindruckt kreisenden Kois zuzusehen.

Schön, dass es auch so etwas noch gibt in diesen lausigen Zeiten.

Ostern in der badischen Landeskirche

Karlsruhe. In diesem Jahr können Christinnen und Christen an Karfreitag und an Ostern nicht in Kirchen zusammenkommen, um gemeinsam Gottesdienste zu feiern. Dafür laden Kirchengemeinden und -bezirke vielerorts zu OnlineGottesdiensten und anderen Andachtsformen ein. Auch die badische Landeskirche bietet an Karfreitag und Ostersonntag zwei Gottesdienste im Livestream zum Mitfeiern an. An Karfreitag 10. April, 10.15 Uhr wird Landesbischof Jochen CorneliusBundschuh gemeinsam mit Pfarrerin Claudia Rauch, Kirchenmusikdirektor Christian-Markus Reiser (Orgel) und Bernhard Gärtner (Tenor) in der Kleinen Kirche Karlsruhe einen Gottesdienst gestalten, der im Livestream unter www.ekiba.de/kirchebegleitet zum Mitfeiern einlädt. Der Landesbischof wird im Anschluss an den Gottesdienst ab 11.15 Uhr eine Stunde lang telefonisch für Predigtgespräche zur Verfügung stehen. Die Rufnummer dazu wird im Gottesdienst eingeblendet. Die badische Landeskirche setzt in ihrem Karfreitagsgottesdienst zugleich ein Zeichen der Inklusion. Um gehörlosen und gebärdensprachlichen Menschen eine barrierefreie Teilhabe zu ermöglichen, wird der Gottesdienst nach dem Livestream mit einer Übersetzung in Gebärdensprache zur Verfügung stehen.
Am Ostersonntag, 12. April, 10.15 Uhr, wird der landeskirchliche Gottesdienst im Livestream aus der Kreuzkirche Bretten gesendet. Der Gottesdienst wird gehalten von Prälat Traugott Schächtele (Predigt), Dekanin Ulrike Trautz und Synodalpräsident Axel Wermke. Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst von Johannes Link (Flügel und Orgel), Christoph Lang (Horn) und Julia Stegmüller (Gesang). Zum Ostergottesdienst werden außerdem noch weitere Musiker aus ihren jeweiligen Wohnungen zugeschaltet.

Der Ostersonntags-Gottesdienst wird auch die Flashmob-Aktion des ZDF Fernsehgottesdienstes aufgreifen und mit „Christ ist erstanden“ beginnen, das zeitgleich von möglichst vielen Menschen Zuhause am Fenster, auf dem Balkon, im Garten oder auf der Straße gesungen oder gespielt werden soll, um die Osterbotschaft gemeinsam in die Welt zu tragen.
Für beide landeskirchliche Gottesdienste können unter gottesdienstpersoenlich@ekiba.de vorab Gebetsanliegen per Mail eingereicht werden.

Auch für Kinder und Jugendliche gibt es zahlreiche Online-Angebote in der Karwoche und zu Ostern. Von Kurzandachten bis zu Challenges wie die digitale Ostereiersuche stellt die Evangelische Gemeindejugend Baden (EGJ) jeden Tag auf Facebook und Instagram unter dem #seibegleitet eine Aktion eines Bezirksjugendwerks vor. Zum Nachlesen finden sich alle Links auf der Homepage https://egj-baden.de/inhalte/seibegleitet.html
Digitale Jugendgottesdienstangebote zu Ostern gibt es auch unter https://ejuba.de/.

Passend zur Flashmob-Aktion hat die Badische Posaunenarbeit einen virtuellen Posaunenchor mit dem Namen „Coronabrass“ zusammengestellt. Interessierte Blechbläser aus ganz Deutschland wurden dazu aufgerufen, gemeinsam bis Ostern den Osterchoral „Christ ist erstanden“ im Satz von Gustav Gunsenheimer einzuspielen und eine fertige Soundaufnahme des eigenen Beitrags einzuschicken. Die Initiatoren erstellen aus allen Beiträgen ein vielstimmige Soundcollage, die auf Youtube unter #Coronabrass abrufbar ist.

Mindestens 30 Ostergärten hätten dieses Jahr – genau 20 Jahre nach der Eröffnung des ersten Sinnenpark Ostergartens in Linkenheim – ihre Türen geöffnet. Da dies ausgerechnet im Jubiläumsjahr so nicht möglich ist, wurde nun eine „digitale Zeitreise“ mit fünf kurzen Zeitzeugen-Videos gedreht, die von Palmsonntag bis Ostersonntag zu finden sind unter www.osterzeitreise.de. In wenigen Minuten können Menschen hier virtuell in die Ostergeschehnisse eintauchen. Diese und viele weitere Aktionen innerhalb der badischen Landeskirche finden sich auf www.ekiba.de/kirchebgeleitet

EVANGELISCHER OBERKIRCHENRAT
Zentrum für Kommunikation/ Referat 1 Alexandra Weber / Pressesprecherin i. V. Blumenstraße 1―7 76133 Karlsruhe Telefon 0721 9175–155 Telefax 0721 9175-25-114 Mobil 0152 54559683 alexandra.weber@ekiba.de

Informationen der Wasserschutzpolizei zur Sport- und Freitzeitschifffahrt in Bezug auf die COVID-19 Pandemie

Bruchsal – Freiburg (ots) – Die Wasserschutzpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Einsatz weist im Zusammenhang mit der Sport- und Freizeitschifffahrt aktuell darauf hin, dass die Bestimmungen der Corona-Verordnung auch beim Wassersport in Baden-Württemberg zu beachten sind. So ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen als Schutzmaßnahme im öffentlichen Raum für sich und andere einzuhalten. Ebenfalls sind die geltenden Regelungen zu Fahrten und Reisen zu berücksichtigen.

Derzeit ist im Landesgebiet die Nutzung der Bundeswasserstraßen (wie Rhein und Neckar) und der Landesgewässer (wie Nebengewässer des Rheins und Bodensee) zum Freizeitzweck auch aus verkehrlichen Gründen nicht grundsätzlich formell untersagt. Zum Schutz und zur Eindämmung des Coronavirus kann es örtlich jedoch zu Einschränkungen oder Verboten durch die zuständigen Bundes- und Landesbehörden kommen. Dies kann über den Einzelfall hinaus zu Schließungen, Sperrungen oder Aufenthalts- und Betretungsverboten oder Betriebsuntersagungen usw. von Wasserflächen, Anlagen, Wasserfahrzeugen oder Landflächen und insbesondere Einrichtungen durch die beteiligten Behörden (und privaten Betreiber) usw. führen.

Die Polizei überwacht auch hier die Einhaltung der Bestimmungen. Es ist daher ratsam, sich vor Antritt der Fahrt bei den örtlich zuständigen Behörden oder den Wasserschutzpolizeien im In- und Ausland zu informieren. Insbesondere darüber, welche infektionsschutzrechtlichen Ge- und Verbote für das jeweilige Fahrtgebiet und Landesgebiet bestehen oder dort aktuell bekannt sind. So kann bereits im Vorfeld möglichen Sanktionierungen oder Ärgernissen bei den Freizeitaktivitäten aus dem Wege gegangen werden.

Zwischenfall um Handy – Mann setzt Pfefferspray ein

Maulburg (ots) – Zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern kam es am Sonntagabend, 05.04.2020, in Maulburg. Auslöser waren ein Handy und angebliche Schulden. Die Männer im Alter von 42 und 49 Jahren trafen gegen 20:00 Uhr in der Alemannenstraße aufeinander. Sie kennen sich. Der Jüngere soll nach Angaben des Älteren dessen Handy als Pfand wegen angeblicher Schulden an sich genommen haben. Hierzu soll er seinen Kontrahenten nach hinten gestoßen und diesem das Handy aus der Hand gerissen haben. Dieser setzte sich mit Pfefferspray zur Wehr und konnte so sein Handy wiedererlangen. Die Hintergründe sind unklar. Die Männer wurden noch in der Nacht von der Polizei vernommen.

Nennenswerte Verletzungen trug keiner der beiden davon. Die Kriminalpolizei in Lörrach (Kontakt 07621 176-0) sucht nach Zeugen, die den Geschehensablauf beobachtet haben.


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