Dreilandecho

Klatsch, Tratsch und Kulinarisches aus dem Dreiländereck zwischen Müllheim, Lörrach, Schopfheim, Zell, Todtnau und Feldberg

Suche nach zwei Männern nach Tötungsdelikt +++

1.Folgemeldung: Zell im Wiesental: Suche nach zwei Tatverdächtigen nach Tötungsdelikt

Freiburg (ots) – Die Ermittlungen der Soko „Baustelle“ der Kriminalpolizei Freiburg laufen weiterhin auf Hochtouren. Bisherige Fahndungsmaßnahmen führten nicht zur Ergreifung des Tatverdächtigen und seines Bruders.

Ergänzend kann mitgeteilt werden, dass ein 38-jähriger Mann, türkischer Staatsangehörigkeit, durch massive Gewalteinwirkung getötet wurde, wobei keine Schusswaffen eingesetzt wurden. Ein 64-jähriger türkischer Staatsangehöriger wurde schwer verletzt, zwei weitere Männer, afghanischer Staatsangehörigkeit, wurden leicht verletzt.

Weitere Details zum Tatablauf können derzeit nicht gegeben werden. Die Soko „Baustelle“ nimmt unter der Telefonnummer 07621/176-322 oder 07761/934-500 Hinweise entgegen.

Erstmeldung:

+++ Zell im Wiesental: Suche nach zwei Tatverdächtigen nach

+++ Tötungsdelikt +++

Die Polizei sucht im Bereich Zell-Riedichen nach zwei flüchtigen Männer.

Einerder beiden, ein 27 Jahre alter bulgarischer Staatsangehöriger steht im Verdacht,am Dienstagabend, 28.04.2020, in einer angemieteten Wohnung einen Arbeitskollegen getötet und drei weitere verletzt zu haben. Danach flüchtete er zu Fuß zusammen mit seinem Bruder von der Tatörtlichkeit. Die beiden Männerdürften sich noch im Bereich aufhalten. Fahndungsmaßnahmen, auch unterBeteiligung eines Polizeihubschraubers, sind eingeleitet. Die Polizei bittet umdie sofortige Verständigung unter der 110, wenn ein oder zwei verdächtigePersonen gesehen werden. Die Polizei hat eine Ermittlungsgruppe eingerichtet. Es wird nachberichtet.

Einbruch in Gebäude beim Schwimmbad und Hütte beim Wildgehege – Zeugensuche

Zell im Wiesental (ots) – Zwischen Freitag und  Montag, 17.-20.04.2020, wurde in ein Gebäude im Schwimmbad in Zell eingebrochen. Nach dem Aufbrechen einer Tür wurde unter anderem der Kiosk-Bereich betreten und von dort mehrere Flaschen Alkohol entwendet. Während der Diebstahlschaden eher gering ist, liegt der angerichtete Sachschaden bei etwa 3000 Euro. Ebenfalls aufgebrochen wurde zu einem noch nicht näher bekannten Zeitpunkt eine Hütte beim Wildgehege. Ob etwas entwendet wurde ist nicht bekannt. Der Polizeiposten Oberes Wiesental, Tel. 07673/8890-0, sucht Zeugen, denen im Bereich des Schwimmbades oder im Bereich der Schwarznau verdächtige Personen aufgefallen sind.

Mann bei Brand eines Wohnwagen schwer verletzt

Zell im Wiesental/Mambach (ots) – Am Samstag, 18.04.20, gegen 02.30 Uhr, kam es zum Brand eines Wohnwagens auf einem Campingplatz in Mambach. Aus bislang unbekannter Ursache geriet der Wohnwagen, in welchem sich ein 60-jähriger Bewohner befand, in Brand.

Mit Hilfe eines Nachbarn konnte sich der Mann aus dem Wohnwagen befreien. Er zog sich jedoch schwere Brandverletzungen zu und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Durch die Feuerwehr konnte der stark beschädigte Wohnwagen gelöscht werden. Der Helfer musste wegen des Einatmens von Rauchgasen behandelt werden. Bei dem Brand entstand Sachschaden von mehreren tausend Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Von „Offensive“ nichts zu spüren: Verkehrsrowdys dürfen sich ungestört austoben

Zell (hjh). „Härtere Strafen für Poser“ hat Innenminister Thomas Strobl angekündigt und versprochen, dass die Polizei gegen diese rücksichtslosen, verhaltensgestörten Möchtegern-Protze „in die Offensive“ geht. Das scheint im ganzen Land zu gelten, nur nicht in Zell, wo sich die Wiesen- und die Bahnhofstrße scheinbar hervorragend dazu eignet, permanent über die Stränge zu schlagen. Der Corona-Appell, zuhause zu bleiben, kümmert die geistigen Tiefflieger, die ihr Resthirn unter der Motorhaube ihrer Porsche, BMW’s oder Audis oder in den Satteltaschen ihrter Motorräder deponiert bzw. verstaut haben, ebensowenig wie das auf den genannten Straßen vorgeschriebene Tempolimit 30.

Die Herrschaften donnern die Straßen rauf, die Straßen runter, fahren zum Halt und zum Schwätzchen mit ihren „Kollegen“ gegen die Fahrtrichtung links und rechts an, lassen während der Gespräche die Motore ihrer Vehikel weiter donnern, geben auch im Stand Vollgas, um wem auch immer damit zu imponieren, sorgen für unerträglichen Lärm und belasten die Umwelt völlig unnötig mit stinkenden Abgasen. Kurz: sie interessieren sich keinen Deut um geltende Vorschriften. Das StVG und dei StVO sind ihnen ebenso egal wie die Vorschriften, die im Zusammenhang mit der Virus-Problematik erlassen wurden und für alle zu gelten scheinen, nur nicht für diese rücksichtslosen Vollpfosten.

Und niemand unternimmt etwas dagegen. Völlig unverständlich für mich ist, dass sich die Anwohner lediglich damit begnügen, hinter den Typen kopfschüttelnd herzuschauen und sich still zu ärgern, anstatt endlich mal geschlossen auf die Hinterbeine zu stehen und sich zu wehren.

Die Polizei fährt Streife. Das ist aber auch schon alles. Es ist wohl besser, nichts dazu zu sagen.

Großfamilie im Schwanenteich

Zell (hjh). Die stolzen Schwäne der Stadt Zell haben trotz der Kontaktverbote seit ein paar Tagen Besuch von einer Großfamilie. Eine Enten-Mama – wo nur der Papa geblieben ist? – lehrt ihrem 16-köpfigen Nachwuchs das Baden. Und die „Kids“ sind davon so begeistert, dass sie mit nichts auf der Welt zu bewegen waren, fürs Pressefoto vorübergehend still zu halten. Es scheint halt auch bei Entenvölkern so zu sein wie überall sonst auf der Welt: Ein Sack voller Flöhe ist besser zu hüten als Nachwuchs von einer solch quicklebendigen Sorte wie diese gefiederten Wollknäuel, die sich hoffentlich auch über Ostern vergnügt im Schwanenweiher tummeln werden.

Spaziergängern dürfte es jedenfalls eine Menge Freude machen, der Rasselbande bei ihren Tauchversuchen über dicken und völlig unbeeindruckt kreisenden Kois zuzusehen.

Schön, dass es auch so etwas noch gibt in diesen lausigen Zeiten.

Sachbeschädigung an Auto – Zeugensuche

Zell im Wiesental (ots) – Zwischen Montagabend und Dienstagabend, 30./31.03.20, wurde an einem geparkten Auto in der Liebeckstraße die Windschutzscheibe mit einem Stein eingeschlagen. Der Schaden beläuft sich auf etwa 300 Euro. Der Polizeiposten Oberes Wiesental, Tel. 07673 8890-0, sucht Zeugen.